bis zu € 600,- Entschädigung

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Pauschalreise: TuiFly muss bei Flugverspätung doch Entschädigung zahlen

Das Jahr 2018 wird in die Geschichte der Luftfahrt als DAS Jahr der Flugverspätungen eingehen. Neben den arrivierten Airlines wie Lufthansa, Austrian Airlines, Turkish Airlines, KLM oder Air France sind es vor allem auch die Airlines der Pauschalreisen-Riesen wie zum Beispiel TuiFly und ihre Low-Cost Carrier wie easyJet, Eurowings, Vuelling, WizzAir oder Bulgarian Air, die für Flugverspätungen, gestrichene Flüge oder verpasste Anschlussflüge sorgen.

TuiFly streicht Flug von Teneriffa nach München

Wenn man als Konsument am Flughafen sitzt weil der Flug gestrichen wurde, dann erhofft man sich zumindest eine Entschädigung von der gefühlt ewigen Warterei. Da irren allerdings viele Konsumenten, die bis dahin noch nie von einer Flugverspätung oder einem cancelled Flight betroffen waren. Denn TuiFly hat in diesem speziellen Fall die Konsumenten nicht nur warten lassen, sondern zeigte sich auch bei der Auszahlung der Entschädigung hartnäckig. Auf Anfrage des betroffenen Ehepaares zeigte TuiFly keine Einsicht und schob die Schuld auf den Flughafen von Teneriffa.

Startbahn des Flughafens gesperrt, daher keine Entschädigung

Als Flugpassagier sitzt man zwar direkt vor Ort, aber in der Regel hat man bei Flugverspätungen und gestrichenen Flügen keinen Zugang zu validen Informationen, warum der Flug nicht wie geplant durchgeführt wurde.
Im Fall des gestrichenen TuiFly-Fluges zeigten sich weder Flughafen noch Airline bereit konkrete Informationen darüber zu geben, warum es zu einer Flugstreichung und damit zu einem verspäteten Eintreffen der Passagiere in München von über 6 Stunden kam. Als Fluggast ist man nach den Strapazen und Unsicherheiten oft froh, wenn man wieder den heimatlichen Boden am Zielflughafen unter den Beinen hat und doch noch irgendwie, wenn auch verspätet, angekommen ist. Die Idee hinter der EU-Verordnung 261/2004 war jedoch eine andere: durch die pauschalen Entschädigungszahlungen zwischen 250 € und 600 € sollten Airlines angehalten werden die Flugpläne besser einzuhalten.

Absage von TuiFly nach dem ersten Anschreiben

Auch das erste Aufforderungsschreiben an Tuifly wurde von der Airline abschlägig beantwortet. Der Flughafen von Teneriffa trüge die Schuld, weil er die Startbahnen angeblich gesperrt hatte. Auch die weitere Korrespondenz zeigte, dass sich TuiFly mit ihrer Behauptung sicher war. Das ist übrigens eine inzwischen beliebte Methode von Airlines um sich bei Flugverspätungen durch das reklamieren von außerordentlichen Umständen, die sie angeblich nicht beeinflussen können, vor der Entschädigungszahlung zu drücken. Denn genau hier beginnt das Problem bei Konsumenten und auch bei Flugentschädigungs-Portalen, die nicht über den notwendigen technischen Background verfügen Beweise oder zumindest starke Indizien vor Gericht geltend zu machen.

Hartnäckigkeit von Euroflyrefund macht sich bezahlt

Der Gerichtstermin in Deutschland lief dann nicht so wie man sich das bei TuiFly vorgestellt hatte. Am Ende gaben die Beweise, die der Vertragsanwalt von Euroflyrefund vorgelegt hatte, den Ausschlag zugunsten der Flugpassagiere. Der Pauschalreiseflieger musste zweimal 400 € samt Zinsen und Spesen für den Rechtsanwalt zahlen.

Richtungsweisendes Urteil unterstützt Fluggastrechte

Mit dem Urteil konnten die Rechtsabteilungen der Airlines wieder einmal zur Ordnung gerufen werden, nicht mit untermauerten Beweisen das Vorhandensein von außerordentlichen Umständen zu behaupten. Aber es wurde auch klar gemacht, dass man nicht nur als Flugpassagier der Linie fliegt, sondern auch als Flugreisender im Paket einer Pauschalreise Anspruch auf Fluggastrechte und damit auf Entschädigungen bei Flugverspätungen, gestrichenen Flügen, verpassten Anschlussflügen, überbuchten Flügen sowie bei Herabstufungen der gebuchten Klasse hat.