700 Triebwerke von Boeing 737 müssen in die Inspektion

Der tödliche Unfall in einer Boeing 737 der Southwest Airline bei deren Triebwerk sich Teile ablösten und einen großen Schaden am Rumpf anrichteten hat jetzt höchst wahrscheinlich Einfluss auf die weltweiten Flugpläne. Die US-Flugaufsichtsbehörde gab nach dem tödlichen Unfall eine Anweisung, dass alle Flugzeuge des gleichen Typs am Boden bleiben müssen und sich einer eingehend Untersuchung stellen müssen. Die Schätzungen des Herstellers gehen von 352 Triebwerken in den USA und 681 weltweit aus.

Der Vorfall mit der Boeing 737 verlief extrem dramatisch. Nach dem aktuellen Stand der Untersuchungen löste sich beim Inlandsflug der mit 144 Passagieren besetzten Maschine eine Turbinenschaufel und zerfetzte nicht nur die Ummantelung des Triebwerks, sondern abgelöste Teile rissen auch ein Loch in den Rumpf. Durch den extremen Druckabfall in den Kabinen und den ausströmenden Sog wurde eine Frau fast aus dem Fenster gerissen und verstarb später auch an den Folgen der Verletzungen. Die schnelle Reaktion der Piloten in Form eines Sinkfluges und dem damit einhergehendem Druckausgleich konnte Schlimmeres verhindern. Die Piloten war eine ehemalige Navy Kampffliegerin, die in die zivile Luftfahrt wechselte und jetzt für Ihr lebensrettendes Manöver als Heldin gefeiert wurde. Gary Kelly, der Chef der Fluglinie Southwest Airline bedauert den tragischen Unfall und sprach den angehörigen des Todesopfers sein aufrichtiges Beileid aus.

Weil sich eine Turbinenschaufel gelöst hatte müssen nun auch die Turbinenschaufeln von fast 700 Triebwerken auf Verschleiß oder Materialfehler in den nächsten 20 Tagen untersucht werden. Dazu müssen jetzt aber alle betroffenen Flugzeuge am Boden bleiben und fehlen natürlich in den Flugplänen der Airlines. Aber nicht nur diese 700 Triebwerke müssen sicher einer Untersuchung unterziehen. Man geht bei der Luftfahrtbehörde davon aus, dass weitere geschätzte 2500 Triebwerke betroffen sein können.

bis zu € 600,- Entschädigung

Flugverspätung? Flugausfall?

Mit EURO FLY REFUND zur Entschädigung

Wie ist die Situation bei den deutschen und österreichischen Airlines?

Die Turbinenschaufeln baugleicher Triebwerke sollen binnen 20 Tagen überprüft werden. Nach Schätzungen des Herstellers seien 352 Triebwerke in den USA und 681 weltweit betroffen, teilte die FAA am Freitag mit. Bei den großen europäischen Luftlinien winkt man wegen Flugplansorgen jedoch ab. Die bei Lauda Air und später bei der Austrian Airlines in Betrieb gewesenen Boeing 737 gibt es dort seit 2013 nicht mehr. Auch bei der Lufthansa sind Maschinen diesen Typs nicht mehr in der Flotte und wurden auch schon vor Jahren gegen neuere Typen des Airbus 320 für die Kurzstrecke sowie Airbus 380 und Boeing 747 auf der Langstrecke ausgetauscht.

Besteht Anspruch auf Entschädigung bei Verspätungen oder Streichungen wegen der Inspektionen?

Welche Auswirkungen haben die nun zu erwartenden Flugverspätungen, gestrichenen Flüge, verpassten Anschlussflüge sowie überbuchten Flüge nun für die rechte der Flugpassagiere auf Entschädigung. Die Fluggastrechte-Verordnung und die daraus folgenden Gerichtsentscheidungen sehen grundsätzlich vor, dass das ausführende Luftfahrtunternehmen für die ordentliche Wartung und Instandhaltung seiner Flotte zuständig ist. Ein technischer Schaden an einer einzelnen Maschine also in der Verantwortung der Fluglinie steht und diese dadurch auch bei Flugverspätungen, verpassten Anschlussflügen, gestrichenen Flüge sowie überbuchten Flügen Entschädigung an betroffene Passagiere leisten muss. Kommt es aber wie in diesem Fall zu einem generellen technischen Fehler bei einem Flugzeugtyp und muss der Hersteller alle ausgelieferten Flugzeuge des betroffenen Typs zu einer außerordentlichen Inspektion zurückrufen beziehungsweise ist das Luftfahrtunternehmen verpflichtet alle Maschinen diesen Typs solange nicht im Flugverkehr einsetzen bis diese untersucht sind und alle Bedenken bezüglich des sicheren Betriebes diese Flugzeugtyps ausgeräumt sind, so kann sich die Airline auf einen außerordentlichen Umstand berufen und ist nicht verpflichtet Entschädigung auf Basis der EU Verordnung 261/2004 bei Flugverspätungen, gestrichenen Flüge, verpassten Anschlussflüge sowie überbuchten Flügen zu leisten.

An diesem konkreten Fall sieht man wie schwierig diese Rechtsmaterie der pauschalen EU-Entschädigung bei Flugverspätungen, verpassten Anschlussflügen, gestrichenen Flüge sowie überbuchten Flügen ist und welches Risiko man eingeht, wenn man auf eigene Faust eine solche Entschädigung bei einer Airline gerichtlich einfordert. Daher geht man als geschädigter Flugpassagier sicherlich besser so vor einen Flugentschädigungsspezialisten wie Euroflyrefund.com mit der Einforderung zu beauftragen, denn somit erspart man sich nicht nur eine Menge Zeit für Recherchen zu Adressen von beschwerdestellen der Airlines, aber auch zu Wetter- und Streikdaten. Vor allem aber wissen Airlines auch, dass Konsumenten sich schwer bei der Beweisführung tun und durch das mangelnde Fachwissen zur Fluggastrechte Verordnung auch einfach abgewimmelt werden können.