Streik und Niederlage des Chefs von Air France und KLM und die Folgen bei Flugverspätungen

Bei der französisch-niederländischen Fluggesellschaft Air France und KLM hat der Konzernchef Janaillac sein Amt abgegeben. Er wird in den nächsten Tagen auch sein Amt als Verwaltungsrat des französisch-niederländischen Konzerns Air France-KLM einreichen.

In den Tagen zuvor hatten die Mitarbeiter in einer Befragung bei Air France mit großer Mehrheit gegen den vorliegenden Gehaltsvorschlag des Managements gestimmt. Ursprünglich wollte die Unternehmensspitze mit der Abstimmung neue Bewegung in den inzwischen festgefahrenen Streit mit den französischen Gewerkschaften bringen. Der Abgang des Konzernchefs von Air France und KLM hatte zuvor sein eigenes Schicksal mit dem Ausgang der Abstimmung der Mitarbeiter verbunden.

Schon seit Ende Februar tobte der Tarifstreit und Air France und KLM mussten bereits 13 Streiktage mit der Streichung von zahlreichen Flügen innerhalb und außerhalb Europas mit damit verbundenen Flugverspätungen, gestrichenen Flüge, verpassten Anschlussflügen und überbuchten Flügen verbuchen. Die Kosten der Protestaktionen belaufen sich für Air France und KLM auf geschätzte 300 Millionen Euro.

Wie bei allen Protestaktionen stellt sich jetzt die Frage wer ist für die durch Streiks verursachten Flugverspätungen, gestrichenen Flüge, verpassten Anschlussflügen und überbuchten Flügen verantwortlich. Grundsätzlich gilt, dass ein von den Gewerkschaften angekündigten und organisierter Streik ein außergewöhnlichen Umstand darstellt und der daher die Fluggesellschaft, in diesem Fall die Air France und die KLM, frei von Entschädigungsleistungen für Flugverspätungen, gestrichenen Flüge, verpassten Anschlussflügen und überbuchten Flügen stellt.
Jüngste Urteile von europäischen Gerichten zu Streiks im Zusammenhang mit der EU Verordung 261/2004 haben allerdings neue Aspekte in diese Betrachtung als außergewöhnlicher Umstand gebracht und diese juristische Sichtweise relativiert.

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Die Rechtslage bei Streiks im Zusammenhang mit Flugverspätungen, gestrichenen Flüge, verpassten Anschlussflügen und überbuchten Flügen

In Österreich wird aktuell in jedem einzelnen Fall geprüft. In Deutschland tendieren die Gerichte aktuell dazu jeden Streik grundsätzlich als außergewöhnlichen Umstand zu bewerten. Spanische Gerichte werten üblicherweise einen Streik nicht als außergewöhnlicher Umstand und die Fluggesellschaft ist damit im Falle von Flugverspätungen, gestrichenen Flüge, verpassten Anschlussflügen und überbuchten Flügen zur Entschädigung gemäß EU Verordnung 261/2004 verpflichtet.

Die neue Rechtsprechung geht dorthin, dass im Falle eines Streiks die Airline nicht automatisch einen außergewöhnlichen Umstand geltend machen kann, sondern angehalten ist nachzuweisen, dass es alle ihr zumutbaren Maßnahmen tatsächlich unternommen hat, um die Auswirkungen des Streiks auf den geregelten Ablauf der Flugpläne zu vermeiden oder zumindest so gering wie nur eben möglich gehalten hat.
Das erst vor wenigen Monaten ergangene Urteil bezüglich der „wilden Streiks“ kann jedenfalls richtungsweisend für die nahe Zukunft sein und bedeutet, dass nicht automatisch jeder Streik ein Freibrief der Airline für Flugverspätungen, gestrichenen Flüge, verpassten Anschlussflüge und überbuchten Flüge ist.

Für Fluggäste empfiehlt es sich daher die unklare Rechtslage rund um die die Geltendmachung der Ansprüche an Spezialisten für Flugentschädigen wie Euroflyrefund zu übergeben, denn diese führen die Prüfung durch und übernehmen auch das Prozessrisiko in einem Rechtsstreit.

Entschädigungsleistungen für Flugverspätungen, gestrichenen Flüge, verpasste Anschlussflüge sowie überbuchte Flüge

Euroflyrefund.com übernimmt für geschädigte Fluggäste kostenlos die Prüfung und dann auch die Einforderungen von Entschädigungsleistungen für Flugverspätungen, gestrichene Flüge, verpassten Anschlussflüge und auch überbuchte Flüge. Die erste Prüfung ist kostenlos und es ist auf euroflyrefund.com nur die Flugnummer und das Datum des gebuchten Fluges einzugeben. Das Eingabeformular erklärt sich selbst und es kann dann auch die tatsächlich route und die Verspätung eingegeben werden. Hat nicht die ursprünglich gebuchte Airline den Flug durchgeführt, so spricht man von einem Codesharing Flug, eine Methode, die sich bei vielen Airlines um eine bessere Nutzung von Flugkapazitäten zu erreichen. Bei Codesharingflügen sollte man als Flugpassagier der von Flugverspätungen, verpassten Anschlussflügen gestrichenen Flügen oder auch von überbuchten Flügen betroffen ist, seine Forderung nicht an die ursprünglich gebuchte Fluglinie sendet, sondern seine Forderung an die tatsächlich durchführende Fluggesellschaft schickt. Bei euroflyrefund.com erfolgt das automatisch, aber wenn man sich unsicher ist, kann man sich schriftlich oder auch telefonisch an die Spezialisten von euroflyrefund.com wenden.