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Flugverspätungen durch Drohnen am Flughafen London Gatwick

Der Flughafen Gatwick ist der siebtgrößte Flughafen Europas und wurde vom 19. bis 22. Dezember immer wieder lahmgelegt, weil Drohnen über dem Flugfeld gesichtet wurden. In der Folge kam es zu Flugstreichungen nicht nur von in Gatwick startenden Maschinen, sondern auch solchen, die von europäischen Flughäfen nach Gatwick geplant waren.
Die Folgen waren für die Flugpassagiere dramatisch, weil immer mehr Fluggäste am Flughafen eintrafen und zuerst einmal vertröstet wurden. Und auch viele Flugpassagiere, die schon in den Flugzeugen saßen mussten zuerst einmal warten, wie man mit dem Drohnenproblem umging und wann es wieder eine Starterlaubnis für die Flugzeuge geben würde. Das zweite Problemfeld ergab sich durch Flugzeuge, die schon in der Luft und am Weg nach Gatwick waren. Diese musste man auf Ausweichflughäfen wie Heathrow oder Stansted in England umleiten.
Der Flughafen entschuldigte sich umgehend bei den Passagieren und verwies auch auf die laufenden Verfahren der Polizei, die angestrengt nach den verantwortlichen Drohnenpiloten suchte – über Tage hinweg vergeblich.

Flugverspätungen führen zu Entrüstung in sozialen Medien

Airlines wie die British Airways aber auch die Lufthansa, KLM, Austrian Airlines, Turkish Airlines aber auch die American Airlines bemühten sich auf den sozialen Netzwerken, auf denen inzwischen enttäuschte Passagiere ihren Frust artikulierten, um Verständnis für die Flugverspätungen zu ersuchen. Viele Passagiere konnten nicht verstehen, dass der zweitgrößte Flughafen Englands seinen Luftraum nicht unter Kontrolle hat. Stellvertretend für viele andere Airlines entschuldigte sich die British Airways für die Unannehmlichkeiten, denen die Passagiere ausgesetzt waren. Denn schlussendlich hat die Sicherheit der Passagiere und Mitarbeiter oberste Priorität.

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Gesetze gegen Drohnenflüge wären vorhanden

Der Unmut der Fluggäste ist wegen der enorm langen Wartezeiten natürlich berechtigt und tatsächlich hat die Regierung schon im Juli 2018 ein Gesetz erlassen, das den Betrieb von Drohnen in einem Umkreis von einem Kilometer rund um den Flughafen bei Strafe bis zu einem Jahr verbietet. Bei einem Verstoß gegen das Drohnen-Flugverbot direkt auf dem Flughafengelände mit einer direkten Gefährdung eines Flugzeuges kann sogar eine Gefängnisstrafe bis zu 5 Jahren verhängt werden. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen sind also vorhanden und die Drohnen-Flüge sind ganz klar unrechtmäßig gewesen.

Entschädigungen für Flugverspätungen bei Drohnen-Alarm?

Was bedeutet die Schließung des Flughafens wegen einer illegalen Drohne und den damit verbundenen Flugverspätungen jetzt aber für die Entschädigungen, die Fluggästen bei Flugverspätungen, gestrichenen Flügen und verpassten Anschlussflügen zustehen? Die Fluggastrechteverordnung sieht im Artikel 5 Abs. 3 vor, dass die Fluglinie von Entschädigungszahlungen befreit ist auch wenn es zu großen Flugverspätungen kommt, wenn die Ursache der Flugverspätung oder des gestrichenen Fluges nicht in ihrem Einflussbereich steht und sie alles unternommen hat, um die Flugverspätung zu vermeiden. Im konkreten Fall muss man nicht nur anerkennen, dass die Drohnenflüge sicherlich nicht im Einflussbereich der Airlines standen. Und man hat von Seiten der Airlines sicherlich alles unternommen die Auswirkungen der Drohnenflüge auf den Flugplan so klein wie möglich zu halten, aber selbst die Flughafenbetreiber konnten nicht einmal mit Hilfe der Polizeieinheiten die Drohnenbetreiber finden oder weitere Drohnenflüge unterbinden.

Keine Entschädigung wegen illegaler Drohnenflüge

Auch wenn wir es uns als Euroflyrefund im Sinne unserer Kunden sicher wünschen würden, muss man den Airlines hier zugestehen, dass sie bei diesen illegalen Drohnenflügen keine Schuld trifft und sie daher auch keine Entschädigungszahlungen im Sinne der EU-Verordnung 261-2004 leisten müssen. Es wird sicherlich einige Musterprozesse gegen Airlines wegen Entschädigungszahlungen rund um die Drohnenflüge am Flughafen Gatwick geben, aber es ist kaum damit zu rechnen, dass die Fluglinien zahlen müssen. Sollte sich die rechtliche Situation aber ändern, so werden wir von Euroflyrefund geschädigte Fluggäste hier auf www.euroflyrefund.com darüber informieren.